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FUNKENFLUG
Vom gleichen Sinnesband
getragen
im Netz der Zweisamkeit verwebt
nährt Sehnsucht ungeniertes Wagen
weil jede Faser in uns bebt
Libellenartig sanftes
Gleiten
den Flug der Lippen feucht gespürt
bis sich die Horizonte weiten
und duftend süße Frucht verführt
Im Tiegel unsrer Glut
versunken
sind Zungen Zündschnur heißer Lust
ein letztes Schweigen wächst zum Funken
jagt uns die Schreie in die Brust

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