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GEWITTERTRÄNEN
Die Sommerschwüle,
unerträglich
die Hitze raubt mir den Verstand
klare Gedanken scheitern kläglich
alles scheint leer und ausgebrannt
Das ferne Donnern weckt
Gefühle
der Wind belebt die Fantasie
ich steh im Gras, genieß die Kühle
ich weiß es, ich vergess Dich nie
Mit jedem Tropfen warmen
Regens
der perlend meine Liebe weckt
spür ich, die Zeit war nie vergebens
und hab die Sehnsucht neu entdeckt
Der erste Blitz,
durchnässte Sinne
träum mich bewegungslos zu Dir
bis ich den Tanz der Lust beginne
voll Leidenschaft Dein Herz berühr
Ich breit die Arme aus und
Schreie
spür Deine Tränen auf der Haut
ich will dass ich mich selbst befreie
wieso hab ich mich nie getraut
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